Depressionen    
       
       
 
1. Störungsformen: Auch im höheren Lebensalter kann es infolge unterschiedlichster Lebensbelastungen zur Entwicklung einer Depression kommen. Sie kann sich in einer traurigen Stimmung, in vermehrter Ängstlichkeit und Selbstunsicherheit äußern, aber auch in Konzentrationseinbußen, Schlafstörungen oder körperlichen Beschwerden. Hierfür können Ursachen im psychischen (z.B. chronische Überlastung, unerwarteter Verlust, hohe akute Belastung) oder im körperlichen (z.B. Herz-Kreislauf-Störungen, Schlaganfall) Bereich liegen. Bleiben die Symptome unbehandelt, können sie in eine schwere Depression mit Lebensüberdruss-Gedanken führen.

2. Welche Untersuchungen sind erforderlich ?
Heute ist man in der Lage, depressive Symptome früh zu erkennen und der zutreffenden Ursache zuzuordnen. Zu den Untersuchungsverfahren gehören: die ausführliche Erhebung des bisherigen Beschwerdeverlaufs, unter besonderer Berücksichtigung von Stimmung, Antrieb, Schlaf und Konzentration, ferner die genaue Bestimmung ihrer Schwere und die Klärung von Erkrankungen, die als Ursachen in Betracht kommen, durch ausgewählte Laborwerte und ggfls. eine MRT-Aufnahme des Gehirns (Kernspintomographie). Außerdem erfolgt eine enge Abstimmung mit dem behandelnden Hausarzt.

3. Wie wird behandelt ? Jede Form von depressiven Erkrankungen ist schon frühzeitig gut behandelbar. In Abhängigkeit von der Schwere der Beeinträchtigungen werden als Maßnahmen vorrangig eingesetzt: entlastende stützende Gespräche, ggfls. als psychotherapeutische Maßnahme im Sinne einer Verhaltenstherapie; sofern erforderlich die Gabe von Medikamenten (Antidepressiva) zur Verbesserung von Stimmung, Angst und Antrieb, gezielte körperliche Bewegung, ausgewogene vitaminreiche Ernährung, Beschäftigung und Anregung im Alltag. Weitere Maßnahmen können beispielsweise Lichttherapie, Entspannungsverfahren oder auch tiefenpsychologische Behandlung sein.


Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Praxis stehen für den Personenkreis der privatversicherten Patienten und für Selbstzahler zur Verfügung. Die Berechnung der ärztlichen Leistungen erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).